Wolke Sonne

Wetter Roßtal 2 (alt)

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Über die Wetterstation Roßtal

Allgemeines

Der Ort Roßtal liegt im Landkreis Fürth (Bayern), ca. 15 Kilometer westlich von Nürnberg, und beherbergt ca. 10.000 Einwohner. Die Station wurde während des Rekord-Sommers am 2. August 2003 in Betrieb genommen und zeichnet seit dem etwa 35.000 Datensätze pro Jahr auf. Der Standort, mitten in einem Wohngebiet und Hanglage in Richtung Osten, ist zwar nicht optimal, jedoch sind die Ergebnisse für den Hausgebrauch ausreichend. Die Stationshöhe beträgt etwa 385 Meter über N. N. Die gewonnenen Wetterdaten werden nicht nur auf dieser Internetseite präsentiert, sondern auch an mehrere externe Seiten weitergegeben (siehe Wetterstationsnetzwerke).

Zur Technik

Die Wetterdaten stammen von der Wetterstation WS2500. Diese besitzt intern Innensensoren für Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck. Weiterhin gibt es Außen-Funk-Sensoren für Temperatur, Luftfeuchte, Wind, Regenmenge und Helligkeit. Die Station ist mit weiteren Temperatur- und Feuchtesensoren erweiterbar. Zusätzlich wurde noch ein selbstgebauter Regendauersensor installiert. Die Station und Zubehör gibt es nicht mehr im Handel zu kaufen.

Alle 15 Minuten werden die Sensorwerte in dem internen Speicher der Wetterstation gespeichert. Diese werden wiederum durch einen PC ausgelesen und direkt an diese Internetseite übertragen. Weitere Informationen zu den technischen Hintergründen finden Sie auf folgender Seite:

Die Sensoren

Alle Funksensoren übermitteln die Daten in einem Intervall von ca. 3 Minuten an die Wetterstation. Durch die Funktechnik kann es passieren, dass der eine oder andere Wert von der Wetterstation nicht empfangen werden konnte. Außer beim Windsensor, wo doch mal die ein oder andere Windböe verloren ging, ist das meist weniger schlimm. Die Messgenauigkeit enstpricht natürlich nicht der einer „echten“ Wetterstion. Durch Vergleiche mit den zwei nächstgelegenen DWD-Stationen Nürnberg und Roth hat sich ergeben, das die Werte plausibel sind. Bei bestimmten Wetterlagen kann es aber größere Abweichungen geben.

Temperatur

Niederschlagsmesser und belüfteter Temperatur-/Feuchtesensor an 2m hohen HolzmastSeit dem 4.3.2011 wird die Temperatur durch einen zweiten Fühler an einem anderen Standort gemessen. Der alte Standort ist weiter wie bisher in Betrieb, so dass ggf. wieder darauf zurückgeschaltet werden kann.

Neuer Standort: Belüftete Temperaturmessung, ca. 2m über dem Boden. Die Belüftungseinheit ist Marke Eigenbau und besteht aus zwei üblichen PC-Lüftern, welche die Luft von unten nach oben durch eine Blechdose pusten. In der Dose, also direkt im Luftstrom, befindet sich der Temperatursensor. So wird weitgehend unabhängig von Sonneneinstrahlung immer die aktuelle Lufttemperatur gemessen.

Alter Standort: 1,5m über dem Boden in einem kleinen offenen Holzhäuschen im Garten an der Nordseite des Gebäudes. Entspricht damit zwar nicht wirklich den offiziellen Richtlinien, aber für den Hausgebrauch reichts. Morgens im Sommer kann allerdings der eine oder andere Sonnenstrahl den Sensor erreichen und damit zu einem plötzlichen Temperaturanstieg führen. Demgegenüber kann bei wenig Wind ein „Kälteloch“ entstehen und die Temperatur 2-3°C zu niedrig ausfallen. Die angegebene Meßgenauigkeit liegt bei 1 °C, die Auflösung bei 0,1 °C.

Luftfeuchte

Der Sensor für die relative Luftfeuchtigkeit ist im Temperaturmesser integriert. Die Messgenauigkeit liegt nur bei 8%, die Auflösung bei 1%. Der Messbereich fängt bei 20% an und endet schon bei 95% (um bei Nebel zu messen müsste der Bereich bis 100% gehen). Neu: Seit 4.3.2011 belüftet (siehe Temperatur), Messbereich bis 99%.

Niederschlagsmenge

Bis zum Winteranfang 2003 war der Regenmesser auf dem Dach montiert. Wegen der Heizung steht er jetzt im Garten, ca. 5 Meter vom Haus entfernt an der Ostseite. Seit 4.3.2011 ist er über dem belüfteten Temperaturmesser auf ca. 2m Höhe montiert, in der Hoffnung, dass die Messergebnisse von den nebenan stehenden Bäumen nun weniger beeinträchtigt werden. Die Niederschlagsmengenmessung erfolgt mittels einer Wippe. Pro Wippschlag werden 0,36 l/qm Regen registriert. Die selbstgebaute Heizung wird durch den Regendauersensor und einen Temperatursensor eingeschaltet, damit auch Schneefall gemessen wird. Dies geschieht je nach Art und Menge des Schnees jedoch nicht immer 100% zuverlässig und wird ggf. manuell korrigiert.

Niederschlagsdauer

Um auch Regenmengen unter der Messgrenze des Niederschlagsmessers zu registrieren (einzelne Tropfen, Schneeflocken) und um die Heizung einzuschalten wurde noch ein zusätzlicher Regendauersensor (seit 27. Januar 04) hinzugefügt. Fällt ein Tropfen auf die scheckkartengroße Fläche, so wird dies registriert und über einen eigenen umgebauten Funk-Temperatursender an die Station übermittelt. Damit auch kurze Niederschläge innerhalb des 15-Minuten Messintervalles aufgezeichnet werden, ist der Sensor horizontal ausgerichtet (nicht wie üblich im 45°-Gefälle). So bleibt der Niederschlag etwas länger liegen und wird dennoch von der integrierten Heizung verdunstet.

Wind

Das Anemometer ist am Antennenmast auf dem Dach angebracht. Ein Nachbarhaus in 10 Metern südlicher Entfernung überragt diesen Standort jedoch immer noch etwas. Laut Aussage des Herstellers wird die Windgeschwindigkeit über einen Zeitraum von 8 Sekunden gemessen. Ca. alle 3 Minuten wird der jeweils höchste Wert übertragen. Durch die Lage und durch die Messart werden so Windböen nicht genau erfasst. Die Windrichtung dürfte relativ exakt sein, da mit einem Kompass ausrichtet.

Helligkeit

Der Helligkeitsmesser sitzt wie der Windmesser am Antennenmast auf dem Dach ganz weit oben, so dass kein Schatten darauf fallen kann. Er misst die Globalstrahlung, d. h. sowohl das direkt einfallende Sonnenlicht wie auch Streulicht und reflektiertes Licht. Es wird immer die maximale Helligkeit der letzten 15 Minuten übertragen.

Luftdruck

Das Barometer ist in der Wetterstation integriert und damit im Gebäude und misst den absoluten Luftdruck auf Stationshöhe. Zur besseren Vergleichbarkeit mit anderen Stationen, wird dieser in den Luftdruck bezogen auf Nullhöhe (relativer Luftdruck) umgerechnet.


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